Nilyushin E

Fohlenschau, 15.8.2009

Nilyushin E war als erstes unserer drei Fohlen an der Reihe. Er wurde schliesslich 4. aller Warmblut-Fohlen mit 7,29 Punkten. Gut gemacht Nily! 
 
Juli 09
 
Neshua B, Nilyushin E und Mutter Suunah, Juli 09
 
 
13. Mai 09
Die Wunde am Sprunggelenk verheilt gut. Die sich im Bein gebildete Entzündung brach nach einigen Tagen auf und der Eiter lief aus. Nun bildet sich die Wunde zu. Nilyushin E scheint es eh nicht zu stören, er düst mit seinem Verband herum, bockt, steigt, liegt, steht auf, alles ganz normal. Beim Verbandwechsel ist er immer ganz vorbildlich brav, ruhig steht er angebunden neben seiner Mutter und wartet, bis er eine neue Farbe Velcroverband auf dem Bein hat. Tja, Neon machts möglich... 
 
 
 
05. Mai 09 
Nilyushin E hatte Pech: Wohl seine trampelige Mama ist ihm auf das Sprunggelenk getreten. Zum Glück ist nichts gebrochen. Er bekam einen dicken Verband und Medikamente.
 
18. April 09
1600 Uhr: grosse Freude! Nilyushin E trinkt selbst!
 
 
18. April 2009, 0135 Uhr
Endlich kam der kleine Cremellohengst Nilyushin E (sprich Niliuschin) (ja ja, schon wieder ein Hengst...) zur Welt. Diesmal verpasste ich die Geburt nicht! Suunah verriet ziemlich deutlich, was sie vor hatte. Nach 12 Tagen und Nächten ohne Geburt, aber vielen Anzeichen dafür, wälzte sie sich am 17.4. abends auf der Weide (das hat sie die letzten 14 Tage nicht mehr gemacht) und später am Abend ging sie Schweif wedelnd umher. 
Ich konnte schliesslich bei den halbstündlichen Kontrollblicken in den TV mit dem Stallbild um 0124 Uhr schlaftrunken (12 Nächte lang alle Stunde den Wecker läuten lassen und auf den Bildschirm gucken machen sehr müde und lassen einen früher zu Bett gehen als normal) sehen, dass sie lag und wohl am Gebären war. Schnell war ich angezogen und stand auch in der Schlafboxe des Offenstalles. Die Vorderfüsschen und darauf eine kleine Nase waren schon sichtbar. Suunah musste arg pressen, um die Schulterpartie raus zu drücken. Noch bevor er ganz aus seiner Mutter heraus war, begann er schon zu strampeln. Dafür nahm er es anschliessend mehr als gemächlich: er wollte nicht aufstehen und auch nicht selbständig trinken. Nach 90 Minuten zusehen und nicht-helfen, rief ich die Tierärztin, auch weil Suunah die Nachgeburt verhielt. Zusammen stellten wir den grossen kleinen Mann auf seine wackligen Beine. Da er nicht trinken wollte, mussten wir die so wichtige Kolostralmilch abmelken und in einer Babyflasche anbieten. Nilyushin E begriff sofort und nuckelte alles leer. Seither übte ich stündlich mit ihm, die Zitze von Suunah anzusaugen, denn er suchte und fand, hängte sich aber nicht richtig an. Damit er doch zu Milch kam, molk ich Suunah ab und reichte ihm das Fläschchen. Er begrüsste mich (oder das Fläschchen?) dafür immer mit einem kleinen Wiehern... Immerhin konnte er mittlerweile alleine aufstehen. Am Mittag habe ich das Riesenbaby gemessen: 111 cm!! Die Tierärztin meinte, sie habe noch nie so ein grosses Fohlen gesehen... 
 
 
beide Bilder mit knapp 12 Stunden 
 
Nilyushin E hat eine schmalere Blesse als seine beiden Vollbrüder Neshua B und Niji D. Hinten sind beide Beine weiss gestiefelt und vorne bin ich mir noch nicht ganz sicher, beide sind von der Geburt noch etwas rot verfärbt.
 
 
 
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